Karl Götz
Karl Götz kam zum 1. Januar 1890 als Lehramtskandidat zur stellvertretenden Dienstleistung an die Fürther Lateinschule. Der Jahresbericht nennt die staatliche Zuteilung ausdrücklich. Seine Aufgabe war eine Vertretung während eines Personalwechsels, keine aus dem Bericht ableitbare dauerhafte Professur.
Das Personalverzeichnis präzisiert seinen Einsatz: In der dritten Lateinklasse folgte Götz auf Johannes Pickel und unterrichtete dort bis zum 1. April. Für den Rest des Schuljahrs ist Friedrich Fleischmann als Klassenlehrer genannt. Die beiden Angaben lassen sich zu einer zeitlich begrenzten Unterrichtsstation zusammenfügen.
Der Nachname Götz erscheint in älteren Fürther Schulbelegen auch bei einem protestantischen Religionslehrer. Diese älteren Nennungen enthalten hier keinen ausreichend belegten Vollnamen und werden nicht mit dem Lehramtskandidaten verbunden. Seine Familie und die spätere Laufbahn sind bisher nicht bestimmt.
Quellen und offene Fragen
- Jahresbericht der Kgl. Lateinschule Fürth1889/90. Druckseite/Scan 3, Personalverzeichnis, dritteLateinklasse. Zeitgenössischer Originalbericht; Bild selbst gelesen.
- Jahresbericht der Kgl. Lateinschule Fürth1889/90. Druckseite/Scan 18, Chronik, Zuteilung desLehramtskandidaten. Zeitgenössischer Originalbericht; Bild selbst gelesen.
Geburtsort, Lebensdaten, Familie und spätere Laufbahn offen. Keine Verschmelzung mit dem Pfarrer Götz von 1859/1872, dem Ratsherrn Götz von 1935 oder gleichnamigen Künstlern und Politikern.
Quellenprüfung: 18.10.2026.